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Max Reger

Unser Namensgeber: Max Reger

Wir feiern 2023 seinen 150. Geburtstag mit einer Festwoche

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Max Reger

 

 

Johann Baptist Joseph Maximilian Reger (* 19. März 1873 in Brand in der Oberpfalz; † 11. Mai 1916 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Organist, Pianist und Dirigent.


Biografisches

Max Reger wurde 1873 im bayerischen Brand in der Oberpfalz als Sohn eines Dorfschullehrers geboren. Er erhielt bereits früh Musikunterricht und studierte später an den Konservatorien Sondershausen und Wiesbaden. 

Er arbeitet als Klavier- und Orgellehrer in Wiesbaden und wurde 1905 an die Königliche Akademie der Tonkunst nach München berufen. Dort blieb er jedoch nur kurz. Ab 1907 war er Universitätsmusikdirektor und Professor am königlichen Konservatorium in Leipzig, wo er bis zu seinem Tod eine eigens für ihn eingerichtete Meisterklasse für Komposition leitet.

Als gefeierter Komponist, konzertierender Pianist und ab 1906 auch als Dirigent ist Reger europaweit tätig.

Max Reger mit Familie, Original im Meininger Museum

Von 1911 bis 1914 war Max Reger Kapellmeister der Meininger Hofkapelle. Hier lebte er auch mit seiner Frau Elsa und ihren Adoptivtöchtern Christa und Lotti.

Die intensive Kompositions- und Konzertiertätigkeit führt er auch fort, nachdem er 1915 nach Jena gezogen ist, von wo aus er einmal wöchentlich für seine Lehrveranstaltungen nach Leipzig fährt.

Max-Reger hatte sein Leben lang ein Suchtproblem, das ihn immer wieder zu Kuraufenthalten zwang und seine Gesundheit beeinträchtigte. Reger wurde nur 43 Jahre alt.

Andauernde Berühmtheit erlangte Reger vorwiegend durch seine Orgelwerke, obwohl er auch im Bereich der Kammermusik, der Liedkompositionen sowie der Chor- und der Orchesterkomposition bedeutendes geleistet hat.


Meininger Jahre

1911 übernahm Max Reger die Stelle des Hofkapellmeisters bei der berühmten Meininger Hofkapelle. Schon lange bevor er dieses Amt übernahm, formulierte er den Satz: „Es gibt nur ein Orchester, das ich haben möchte: Meiningen.“

Reger spielte viel auf der Orgel der Meininger Stadtkirche und regte deren Umbau und Erweiterung an, die 1932 als "Reger-Orgel" eingeweiht wurde.

Aus gesundheitlichen Gründen musste Reger das Amt des Hofkapellmeisters 1914 wieder abgeben.

Heute ist Regers künstlerischer Nachlass im Max-Reger-Archiv in den Meininger Museen im Schloss Elisabethenburg zu finden.